KRGB und BKRG aktuell

"Der Rundbrief" 2/2019 online und bald auch in gedruckter Form im Briefkasten

Titelbild KRGB RB 2019 2Unser Thema:
Miteinander entdecken …
Katholische Kirche auf dem Synodalen Weg

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nachdem sich leider die Fertigstellung des zweiten Rundbriefs 2019 verzögerte, können Sie nun als Nachlieferung im neuen Jahr passend zum Start des Synodalen Weges unseren neuen Rundbrief als Digital-Ausgabe lesen. Bald wird er auch in gedruckter Form versandt und ca. Ende der ersten Februar Woche im Briefkasten liegen.


Der Synodale Weg steht im Mittelpunkt unseres Rundbriefs. Leider tuen sich auch innerkirchliche Gräben auf und es ist ein steiniger Weg "miteinander zu entdecken". Eine deutliche Mehrheit der deutschen Bischöfe stimmte dafür. Zu den vier Foren – Priesterliche Existenz, Sexualmoral, Frauen und Macht – wird das Thema "Evangelisierung" alle anderen Themen als roter Faden durchziehen. Wie können Gräben überwunden werden?

Ohne Patentlösungen zu haben, begeben wir uns in diesem Rundbrief auf die Suche durch ein Kurzinterview mit Bischof Dr. Heiner Wilmer, einem ehemaligen Lehrer, Schulseelsorger und Schulleiter am Gymnasium. Zwei hochkarätige Theologieprofessoren und Referenten unserer nächsten Landestagung liefern weitere Denkanstöße: Prof. Michael Seewald mit grundsätzlichen Reflexionen zu den aktuellen Reformdebatten und die Dogmatikerin Johanna Rahner wendet sich gegen die Warnung vor einer drohenden Spaltung der katholischen Kirche mit ihren Vierzehn Thesen zur Reformdebatte und den Aufgaben der Dogmatik. Denn „Veränderung und Reform gehören zur Kirche wie das sprichwörtliche ‚Amen‘ ... Die Kirche müsse von ihrer Ideologie Abschied nehmen, eine übergeschichtliche Größe zu sein.“ Zudem werfen wir mit der Theologin Doris Reisinger aus der Sicht der Erfahrung von Missbrauch einen offenen und ehrlichen Blick auf strukturelle Hintergründe und die „not-wendige“ Respektierung menschlicher Selbstbestimmung.

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„Jetzt braucht es ein starkes Zeichen der Solidarität!“

Bündnis für Toleranz wirbt für Menschenketten um die bayerischen Synagogen am morgigen Freitagabend

Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Sprecher des Bayerischen Bündnisses für Toleranz: „Wir gedenken der Opfer des Gewalttäters von Halle, die an der Synagoge und an dem Döner-Imbiss ihr Leben verloren haben. Wir stehen an der Seite der Jüdinnen und Juden in Deutschland. An ihrem höchsten Feiertag sind sie Ziel eines brutalen Terroranschlags geworden. Nur durch die Geistesgegenwart der Menschen, die in der Synagoge von Halle versammelt waren, ist noch Schlimmeres verhindert worden.“

Das Plenum des „Bayerischen Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“ ruft auf: „Schauen Sie hin und widersprechen Sie, wo immer antisemitische oder rassistische Vorurteile verbreitet und Hass geschürt werden. Der brutale Terror beginnt im Kleinen. Überall, wo im Alltag antisemitische Reden hingenommen werden, wird der Nährboden für die Haltungen gefördert, die am Ende bis hin zur Gewalttätigkeit führen können. Jetzt sind alle gefordert, jeder und jede Einzelne. Jetzt braucht es ein starkes Zeichen der Solidarität!“

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"Der Rundbrief" 1/2019 online und bald auch in gedruckter Form im Briefkasten

Unser Thema: 120-jähriges Jubiläum des KRGB

GRUND -> RICHTUNG: Zukunft des Religionsunterrichts mitgestalten

Dokumentation von Landestagung und Festakt 2018 in Münsterschwarzach

Rundbrief 2019 1 Titelblatt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Sie können unseren neuen Rundbrief als Digital-Ausgabe entweder schon downloaden oder halten ihn demnächst in gedruckter Form in Händen.

Neben der Dokumentation unserer letzten Landestagung "GRUND->RICHTUNG - Zukunft des Religionsunterrichts mitgestalten" beschäftigen wir uns mit diesen Aspekten:

Dokumentation der Landestagung 2018

  • Vortrag von Prof. Dr. Claudia Gärtner »Der Religionsunterricht in der Bundesrepublik Deutschland«
  • Zukunftswerkstatt »Schöpfung«  von Prof. Dr. Andreas Benk:  Schöpfung und Gerechtigkeit
  • Zukunftswerkstatt »Menschenbild«  von Prof. Dr. Bernhard Grümme:  Menschenbilder: Engführung oder Perspektiven eröffnende Fundierung religiöser Bildung?
  • Zukunftswerkstatt »Sexualität« von Prof. Dr. Stephan Ernst: Argumentationsmodelle in der theologischen Sexual- und Beziehungsethik
  • Zukunftswerkstatt »Soteriologie und Eschatologie« von Prof. Dr. Sabine Pemsel-Maier: Soteriologie und Eschatologie im Religionsunterricht
  • Zukunftswerkstatt »Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht«
  • Vortrag von Prof. Dr. Gert Pickel »Die Bedeutung des Religionsunterrichts für eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft«
  • Impressionen aus Münsterschwarzach
  • DOKUMENTATION des Festakts anlässlich des 120-jährigen Gründungsjubiläums des KRGB
  • Festrede „120 Jahre KRGB“
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Zukunft der katholischen Kirche – Wie geht's weiter?
Religionslehrer beziehen Position!

kreuzsatellitWie angekündigt wendet sich nun unser Bundesverband BKRG als bundesweite Vertretung der Religionslehrerinnen und Religionslehrer an Gymnasien und Gesamtschulen an diesem Pfingstfest ebenfalls mit einem offenen und direkten Schreiben an alle Deutschen Bischöfe (siehe Anhang):

"Wenn wir als Religionslehrer*innen in Deutschland die Partizipation am synodalen Prozess einfordern, tun wir dies aus der Verantwortung heraus, dabei mitzuhelfen, dass die Kirche als glaubwürdige Gemeinschaft der Glaubenden zukunftsfähig wird. Wir möchten mit diesem Brief nachdrücklich verdeutlichen, worum es aus unserer Sicht geht."

Neu: Weiterlesen -> Papstbrief, Links und Medienecho ...

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Die Religionslehrerinnen- und Religionslehrerverbände und der synodale Weg der deutschen Bischöfe

Stellungnahme des KRGB zu der Ankündigung eines synodalen Weges durch die Deutsche Bischofskonferenz

Nr. 3 von 16 Kartenmotiven; hier AL 131 © www.amoris-laetitia.de„Erschütterungen verlangen besondere Vorgehensweisen. Die Missbrauchsstudie und in ihrer Folge die Forderung Vieler nach Reformen zeigen: Die Kirche in Deutschland erlebt eine Zäsur. Der Glaube kann nur wachsen und tiefer werden, wenn wir frei werden von Blockierungen des Denkens, der freien und offenen Debatte und der Fähigkeit, neue Positionen zu beziehen und neue Wege zu gehen.

Die Kirche braucht ein synodales Voranschreiten. Papst Franziskus macht dazu Mut. Und wir fangen nicht am Nullpunkt an. Die Würzburger Synode (1972 bis 1975) und auch der Gesprächsprozess der vergangenen Jahre haben den Boden bereitet, auch für viele Herausforderungen von heute. Einstimmig haben wir beschlossen, einen verbindlichen synodalen Weg als Kirche in Deutschland zu gehen, der eine strukturierte Debatte ermöglicht und in einem verabredeten Zeitraum stattfindet und zwar gemeinsam mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Wir werden Formate für offene Debatten schaffen und uns an Verfahren binden, die eine verantwortliche Teilhabe von Frauen und Männern aus unseren Bistümern ermöglichen. Wir wollen eine hörende Kirche sein. Wir brauchen den Rat von Menschen außerhalb der Kirche.“[1]

So benannte Kardinal Reinhard Marx auf der Pressekonferenz zum Abschluss der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 14. März 2019 in Lingen das wohl wichtigste Ergebnis der Beratung der Bischöfe. Die Oberhirten wollen also einen „synodalen Weg“ beschreiten – mit „offene[n] Debatten“ und unter der „Teilhabe von Frauen und Männern aus unseren Bistümern“. Höchste Zeit!

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