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Kolumne auf katholisch.de: Mein Religionsunterricht

Was wäre, wenn es den Religionsunterricht nicht mehr gäbe?

Die Abschaffung des konfessionellen Religionsunterrichts wird immer wieder gefordert – auch von Schülervertretern. Über das Thema diskutiert Maximilian Golumbeck auch mit seinen Schülern und bekommt dabei interessante Antworten.

Seit gut einem Jahr berichten meine Kollegen und ich nun an dieser Stelle (auf www.katholisch.de) über unsere Erfahrungen mit dem Religionsunterricht und über das, was darin geschieht. Wie wichtig dies ist, zeigt sich einerseits an dem breiten Interesse der Leserinnen und Leser, welches uns immer wieder kommuniziert wird. An Brisanz gewinnen unsere Berichte über den Religionsunterricht – so glaube ich – allerdings vor dem aktuellen Hintergrund, dass erneut Forderungen ins Gespräch gebracht werden, den Religionsunterricht in seiner bisherigen Form vom Stundenplan zu streichen.

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Braucht es Religionsunterricht?

Artikel 7 des Grundgesetzes schützt den Religionsunterricht als Schulfach. Ist das noch sinnvoll in einer Zeit, die zunehmend multireligiös ist mit einer wachsenden Zahl von Konfessionslosen? Welcher Religionsunterricht ist da geeignet? Reichen zwei Stunden Unterricht oder Ethik in der Woche, um den Heranwachsenden eine Orientierung zu geben? Welche Modelle für einen muslimischen Religionsunterricht gibt es? Warum überhaupt dieses Verfassungsrecht?

Anlass der Sendung ist der 70. Geburtstag des Grundgesetzes am 22. Mai 2019. Das Grundgesetz hat wesentliche Regelungen zum Verhältnis von Kirche und Staat aus der Weimarer Verfassung übernommen, den Artikel 7 zum Religionsunterricht aber neu formuliert. Den Religionsgemeinschaften wird darin das Recht zugebilligt, an staatlichen Schulen ihre Glaubenswahrheiten zu vermitteln. Deutschland schaut damit auf 100 Jahre Religionsverfassungsrecht zurück.

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Kardinal Marx: Jugend muss gehört werden

„Christus vivit“ ist nun schon seit ein paar Wochen veröffentlicht worden und nun geht es um die konkreten Auseinandersetzung mit dem postsynodalen Schreiben des Papstes zur Jugendsynode von Oktober 2018. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat darüber unter anderem mit Schülern der Deutschen Schule Rom gesprochen.
Vier Schüler stellten dem Gast aus München Fragen. Es ging um biographische, theologische und auch kirchenpolitische Themen. Kardinal Marx ging auch auf die Ergebnisse der Jugendsynode und auf die Apostolische Exhortation „Christus vivit“ von Papst Franziskus ein. Die Bischofssynode zum Thema Jugend habe eines gezeigt, so Kardinal Marx: die Kirche muss verstärkt auf die Jugend hören, statt sie nur belehren zu wollen ...

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Kardinal Marx hält die Aufarbeitung der kirchlichen Missbrauchsfälle für das Gebot der Stunde. Das sagte er bei einem Gespräch mit Schülern in Rom. „Das ist wie bei der Emanzipation der Frau: Jahrhundertelang war das kein Thema, doch dann kommt ein Punkt in der Geschichte, wo man sagt: Das ist jetzt vorbei!“

Der ganze Artikel auf:

https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2019-04/kardinal-reinhard-marx-jugend-deutsche-schule-rom-christus-vivit.html

 

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KRGB-Landestagung und Fortbildung mit Festakt zum 120-Jährigen Gründungsjubliäum des KRGB
Vom 08. Bis 10. November 2018 im Kloster Münsterschwarzach

Logo Münsterschwarzach

 Impressionen aus der Ausstellung zum 120-jährigen Jubiläum unseres Verbandes:

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Zum Vergrößern mit rechter Maustaste "Grafik anzeigen" klicken!

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"Grund->Richtung: Zukunft des Religionsunterrichts mitgestalten" - KRGB-Landestagung und Fortbildung mit Festakt zum 120-Jährigen Gründungsjubliäum des KRGB vom 08. Bis 10. November 2018 im Kloster Münsterschwarzach

Tagungsnachlese und Meldungen

Religion - Auch in Zukunft ein bedeutsames Unterrichtsfach?

Ein Interview mit Frau Prof. Dr. Claudia Gärtner zur Bedeutung des RU im Kontext unserer Tagung

Münsterschwarzach Wie sieht die Zukunft des Religionsunterrichts in Deutschland aus? Hat er überhaupt eine Zukunft? Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigten sich von Donnerstag bis Samstag letzter Woche rund 150 Religionslehrer aus Bayern. Der Verband katholischer Religionslehrer und Religionslehrerinnen an den Gymnasien in Bayern (KRGB) hatte ins Kloster Münsterschwarzach eingeladen. Professorin Dr. Claudia Gärtner von der Technischen Universität Dortmund hielt einen Gastvortrag. Sie ist von der Relevanz und Notwendigkeit des Religionsunterrichts überzeugt. „Mehr denn je.“

Warum ist der Religionsunterricht auch im Jahr 2018 noch bedeutsam?

Claudia Gärtner: Der Religionsunterricht bietet in der Schule einen Ort, um über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen. Es geht dort um Sinnsuche, um religiöse Orientierung, aber auch zum Beispiel um die Würde des Menschen und um unsere Verantwortung für die Schöpfung. Also auch um hochaktuelle gesellschaftliche Themen. Es bleibt dem Religionsunterricht vorbehalten, diese Werte an unsere jungen Menschen weiterzugeben.

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