Religionsunterricht – eine deutsche Besonderheit

katholische schulenVom Grundrecht auf religiöse Alphabetisierung

Kein „Glaubensunterricht“: Das grundgesetzlich verankerte Schulfach soll vor allem Wissen über den Glauben vermitteln.

Religionsunterricht gehört in Deutschland zum ganz normalen Fächerkanon einer staatlichen Schule. Wie passt das zusammen mit der angeblichen Trennung von Staat und Religion in unsrem Land? Warum das spezifisch deutsche Konstrukt, das letztlich bis auf die Paulskirchenverfassung zurückreicht, eine Chance für die Gesellschaft sein kann, dieser Frage ist Anke Sauter in ihrem Beitrag für die aktuelle Ausgabe von „Forschung Frankfurt“ nachgegangen. Interessante Gesprächspartner fand sie dabei bei den Religionspädagogen unterschiedlicher Prägung, die an der Goethe-Universität lehren und forschen.

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Forschung Frankfurt | Ausgabe 1-2016

Thema: Gott und die Welt

“Forschung Frankfurt”, das Wissenschaftsmagazin der Goethe-Universität Frankfurt, beschäftigt sich in der Ausgabe 1/2016 mit den Thema “Gott und die Welt”. Viele der hochinteressanten Artikel können einzeln heruntergeladen werden.

 

http://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/34831594/aktuelle_Ausgabe

PDF-Download: Komplette Ausgabe (5,6 MB)

 

Die Inhaltsübersicht mit den einzelnen Artikeln zum Downloaden finden Sie in der Übersicht auf der UNI-Homepage.

 

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„Den Boden für ein gemeinsames Christusfest bereiten“

Mechthild und LutherDeutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Textsammlung „Reformation in ökumenischer Perspektive“

Die Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichte die Arbeitshilfe „Reformation in ökumenischer Perspektive“. Sie enthält ökumenisch relevante Texte zu Martin Luther und zur Reformation. In einem ersten Teil sind Dialogdokumente zusammengestellt, die gemeinsame Aussagen zur Reformation, ihren Protagonisten und ihren Auswirkungen enthalten. Im zweiten Teil finden sich Texte aus dem Raum der katholischen Kirche, die, angefangen mit dem Ökumenismusdekret des Zweiten Vatikanischen Konzils, die katholische Position verdeutlichen. Eine theologische Hinführung und eine didaktische Ergänzung erschließen die Dokumente und erleichtern den Zugang zu den Texten für die Arbeit in Schule, Gemeinde und Erwachsenenbildung.

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Religion nebenan Oberstufe 3"Gemeinsam Kirche sein" wird dort verwirklicht, wo die Kirche den Menschen nahe ist

Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Arbeitshilfe zur Erneuerung der Pastoral

Die Deutsche Bischofskonferenz veröffentlichte am 10. August 2016 die Arbeitshilfe „Gemeinsam Kirche sein. Impulse – Einsprüche – Ideen“. Die Broschüre, die ein Jahr nach dem Wort der deutschen Bischöfe „Gemeinsam Kirche sein – Wort der deutschen Bischöfe zur Erneuerung der Pastoral“ erschienen ist, dokumentiert und erläutert Beispiele der pastoralen Erneuerung in den Bistümern. Eine Vielzahl von Autoren hat aus der pastoralen Praxis heraus Impulse, Einsprüche und Ideen beigesteuert, wie der durch „Gemeinsam Kirche sein“ angeregte Prozess der Neuorientierung der Pastoral vertieft werden kann. Einige dieser Beiträge wurden für die gedruckte Fassung der Arbeitshilfe ausgewählt. Alle Texte sind unter www.gemeinsam-kirche-sein.de verfügbar. Die Internetseite wird von der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) betreut, weitere Beiträge können eingesandt werden.

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KRGB-Landestagung und Fortbildung
vom 17. bis zum 19. November 2016 in Niederaltaich

»Sprachlos vor Gott«

Sprechblasen 03

Problem: „In Deutschland können wir in der Gegenwart wahrnehmen, dass das Religiöse bereits zur Fremdsprache geworden ist. Viele Anstrengungen in der Pastoral, der Katechetik, in der Glaubenskommunikation allgemein gehen dahin, den Menschen wieder die Grammatik und das Vokabular dieser Fremdsprache beizubringen. Dieses Vorhaben scheint mir gescheitert zu sein.“ (Silber, S. 5)

Frage: „Hat sich unsere religiöse Binnensprache so verselbstständigt, dass sie unserer Verkündigung mehr im Weg steht als ihr dient?“ (Silber, S. 4)

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Wort der deutschen Bischöfe zum Selbstverständnis und Auftrag Katholischer Schulen veröffentlicht

„Erziehung und Bildung im Geist der Frohen Botschaft“

„Erziehung und Bildung im Geist der Frohen Botschaft“ – unter diesem Titel haben die deutschen Bischöfe sieben Thesen zum Selbstverständnis und Auftrag Katholischer Schulen veröffentlicht. Mit dem Dokument positionieren sich die Bischöfe vor dem Hintergrund gegenwärtiger gesellschaftlicher und kirchlicher Herausforderungen zum Engagement der Kirche in der Trägerschaft eigener Schulen. Sie charakterisieren das Bildungsverständnis Katholischer Schulen und betonen die religiöse Dimension der Erziehung und Bildung, die pastorale Bedeutung sowie deren Auftrag, die Schüler zu verantwortlicher Weltgestaltung zu erziehen.

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"Der Rundbrief" 1/2016 als Print- und Digital-Ausgabe verfügbar

 

Religion im Gespräch

Beiträge zum interreligiösen Dialog und Möglichkeiten der Umsetzung in Schule und Unterricht

Ende des letzten Kalenderjahres haben sich zwei Diözesanverbände, Würzburg und München-Freising, auf ihren jährlichen Fortbildungen mit dem interreligiösen Dialog beschäftigt – bei der Themenfestlegung mehrere Monate im Voraus eine fast schon prophetische Wahl! Angesichts der weltweiten Flüchtlingswellen und den aus diesen bei uns in Europa (vermeintlich) entstehenden Problemen, aber auch wegen des religiös motivierten Terrorismus ist die Frage des Sprechens der Religionen und des friedlichen Umgangs miteinander aktuell wie selten zuvor.

Grund genug, diese Ausgabe des Rundbriefs dem interreligiösen Dialog zu widmen – in theoretischer Auseinandersetzung und in Bausteinen für die Umsetzung in der Schule.

Unser vordringlichster Dank gilt dabei Herrn Prof. Dr. Georg Langenhorst (Univ. Augsburg), der uns den Text seines Vortrags auf den beiden angesprochenen Fortbildungen zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat. Darin führt er in die Vorbedingungen eines jeden Dialogs ein, den Wahrheitsanspruch der Religionen.

Anschließend stellt sich die Eugen-Biser-Stiftung mit ihren Angeboten und Zielen vor: Der Förderung des innerchristlichen und des Interreligiösen und interkulturellen Dialogs.

In verschiedenen Materialien werden nach der theoretischen Auseinandersetzung Möglichkeiten der Umsetzung eines interreligiösen Gesprächs im Schulalltag präsentiert.

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