„Lasst uns Ostern lernen“

iosterlaemmer

Am Morgen, als es noch dunkel war –
nichts zu ahnen vom Geheimnis des Lebens,
nur Schrecken, nur Trauer –
plötzliches Erstaunen!
Fragen über Fragen,
eine helle Gestalt –
Gespenst oder Engel?
Verzweiflung oder Hoffnung?
Tod oder Leben?
Das Grab ist leer,
sucht ihn bei den Lebenden!

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Langjährig erfahrene Verbandsaktivistin in den Vorstand gewählt

DVorstand Eichstaett 2017Eichstätt/Hirschberg

Die Schulleiterin des Beilngrieser Gymnasiums, Oberstudiendirektorin Sabine Nolte-Hartmann, wurde am vergangenen Wochenende auf Schloss Hirschberg im Rahmen der Mitgliederversammlung mit in den Diözesanvorstand des KRGB in der Diözese Eichstätt gewählt. 

Frau Nolte-Hartmann, die bereits in ihrer Heimatdiözese Augsburg langjährige Erfahrung in diesem Verband gesammelt hat, tritt dabei die Nachfolge von Silke Roth (Gymnasium Gaimersheim) an, die aufgrund eines Wohnortwechsels die Diözese verlässt.

Andreas Graf vom Willibald-Gymnasium in Eichstätt bleibt als Vorsitzender im Amt. Zur erfolgreichen Wahl gratulierte auch die anwesende stellvertretende Landesversitzende des KRGB Monika Schneider. 

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Die Zukunft des Religionsunterrichts

katholische schulen– Stellungnahmen aus dem BKRG zur aktuellen Kontroverse.

Ende des vergangenen Jahres ist ein Papier der deutschen Bischöfe über „Die Zukunft des konfessionellen Religionsunterrichts“ erschienen. Daraufhin haben sich auch die Religionspädagogen an unterschiedlichen Stellen zu Wort gemeldet und ebenso Stimmen, die den konfessionellen und auch konfessionsübergreifenden Religionsunterricht vehement ablehnen, u.a. in „Publik-Forum“, der ZEIT und „Wir sind Kirche“. Eine Zusammenfassung dieser Positionen finden Sie in der Herder Korrespondenz 71. Jahrgang (2017), Heft 2, S. 9-10.

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit letztem Schuljahr gibt es eine Art Schülerwettbewerb für die Gestaltung unsere Weihnachtskarte an unserem Gymnasium Marianum in Buxheim. Heuer hatten die 7. Klassen den Auftrag diese im Stil einer bestimmten Kunstepoche zu gestalten.
Weihnachtskarte Marianum 2016kl
Die Siegerin Anna Grimm wählte die Epoche der Renaissance und legte das nackte Jesuskind in eine Krippe mitten in eine ruinenhafte Umgebung ohne weitere Menschen, umgeben nur mit Stern, Engeln und Esel. Sie begründete ihre Darstellung folgendermaßen: "Jesus ist im Mittelpunkt des Bildes abgebildet, weil seine Geburt ja auch der Grund für Weihnachten ist. Das Licht der Welt wird als Stern symbolisiert und von Engel gehalten, so dass jeder weiß, dass der Heiland auf die Welt gekommen ist. Gott ist bei allen Menschen, auch das Jesuskind war allein, doch Gottes Engel haben ihn beschützt. Der Esel soll die Freude aller Lebewesen darstellen. Das Bild wäre eher ein Fall fürs Jugendamt - ein frisch geborenes Kind ganz allein -aber das Bild ist kein Schnappschuss vom Ereignis, sondern es stellt die geistliche Situation dar."

 

Ein Baby, fast ganz allein. Nackt abgelegt in der Krippe

– Wer tut so was?

Gott!

 

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Adventskalender 2016

"Denn der HERR ist der Geist;
wo aber der Geist des HERRN ist,
da ist Freiheit." (2 Kor 3,14)

Dieses Zitat aus dem 2. Korintherbrief steht über dem künstlerischem Schaffen von Thomas Werk (www.thomaswerk.de). Von ihm stammt das Titelbild unseres Rundbriefs 2/2015. Seine Arbeiten bilden den Rahmen für den den diesjährigen digitalen Adventskalender des Erzbistums Berlin. Freiheit ist auch das Leitmotiv der Reformation. Deshalb begleiten Sie in diesem Jahr ökumenische Impulse durch die Adventszeit.

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iHelmut J Salzer pixelio deZur Diskussion

Bild: Helmut J. Salzer / pixelio.de

Lebensbegleitender
Religionsunterricht

Impulse für ein neues Bischofspapier
zum Religionsunterricht

 
Von StD Thomas Gottfried, Freising (Lehrkraft für Deutsch und Katholische Religionslehre am Camerloher-Gymnasium Freising und abgeordnet an den Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung der LMU München)

 

Vor gut zehn Jahren, am 16. Februar 2005, äußerten sich die deutschen Bischöfe zum letzten Mal im Rahmen des Grundlagendokuments „Der Religionsunterricht vor neuen Herausforderungen“ (Sekretariat der deutschen Bischofskonferenz 2005) zu Selbstverständnis und Zielsetzungen des katholischen Religionsunterrichts in Deutschland (vgl. hierzu Gottfried 2006). Das Papier stand in der Tradition bisheriger Basistexte für den Religionsunterricht, angefangen vom Synodenbeschluss „Der Religionsunterricht in der Schule“ (1974) bis hin zum Bischofswort „Die bildende Kraft des Religionsunterrichts“ (1996, Sekretariat der deutschen Bischofskonferenz 2006). Markante gesellschaftliche, ökologische, politische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen, insbesondere aber ein epochaler Paradigmenwechsel im Selbstverständnis der Kirche seit Beginn des Pontifikats von Papst Franziskus lassen ein neues Bischofswort überfällig erscheinen. Es gilt, die „Zeichen der Zeit“ (Mt 16,3) zu erkennen und auch mit klaren Aussagen zum katholischen Religionsunterricht mutig nach vorne zu schauen: „Gott hat keine Angst. Er ist immer weiter als unsere Denkmuster! Gott hat keine Angst vor den Peripherien. Aber wenn ihr an die Peripherien geht, werdet ihr ihn dort finden. Gott ist immer treu, kreativ. Die Kreativität ist gleichsam die Säule des Katechistenseins. Gott ist kreativ, nicht verschlossen, und deswegen ist er nie starr. Er nimmt uns an, er kommt uns entgegen, er versteht uns. Um treu, um kreativ zu sein, muss man zu Änderungen in der Lage sein. Und warum muss ich ändern? Um mich an die Umstände anzupassen, in denen ich das Evangelium verkünden muss.“ (Papst Franziskus beim Internationalen Kongress der Katechisten am 27. September 2013).

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Diözesane Jahrestagung für Religionslehrkräfte an Gymnasien

108788 web R K B by S. Hofschlaeger pixelio.de10. März 2017 - 11. März 2017 / Ort: Tagungshaus Schloss Hirschberg

„Kampf im Namen Gottes für die Wahrheit“

– Fundamentalismus, säkulare Welt und die Frage nach (Glaubens-)Gewissheiten

Was an der Fundamentalismusdiskussion in der liberalen Gesellschaft bedenklich stimmt, ist oft eine irrationale Angst vor jeder Art von unbedingten Wahrheitsansprüchen und Glaubensgewissheiten. Dass ein Glaube von der eigenen Wahrheit überzeugt ist und andere davon zu überzeugen versucht, gehört zum Wesen jeder Religion.Fundamentalismus wird gegenwärtig in erster Linie oder ausschließlich mit dem Islam in Verbindung gebracht. Dabei gibt es dieses Phänomen seit jeher in allen Weltreligionen.

Die Fortbildung wird im ersten Teil Ursachen und Erscheinungsformen thematisieren und die Frage nach Gegenstrategien zu beantworten versuchen. Insbesondere der islamische Fundamentalismus und seine gewalttätigen Auswirkungen, aber auch christlich-fundamentalistische Gruppierungen oder Einzelpersonen stehen immer wieder im Mittelpunkt von Filmerzählungen. Die Kombination aus Bildern, Musik und einer existenziellen Geschichte vermögen die Betrachter unmittelbar emotional anzusprechen und am Thema zu beteiligen. Anhand ausgewählter Filmsequenzen aus verschiedenen Spielfilmen sollen thematische und (medien-)didaktische Zugänge zum weitreichenden Thema Fundamentalismus erschlossen werden.

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